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Beitrag aus aktuellem Anlaß Skandal in der Schönheitschirurgie: Brustimplantate von PIP | ||
| Der Skandal um den Einsatz von unsachgemäßen bzw. defekten Brustimplantaten der französischen Herstellerfirma Poly Implants Prothèses (PIP) tritt – endlich! – in eine neue Phase der öffentlichen Aufarbeitung: mit einer beispiellosen Aktion der Behörden in Frankreich sollen 30.000 Frauen dazu aufgerufen werden diese Implantate wieder entfernen bzw. durch unbelastete Produkte ersetzen zu lassen. | ||
| Seit gut über einem Jahr leben abertausende Frauen in der Angst sich ihre Brüste mit Silikonkissen vergrößert haben zu lassen, welchen eine deutlich erhöhte Gefahr bezüglich Rissen und Brüchen nachgewiesen wurde. Vornehmlich in Frankreich – aufgrund des hohen Export-Anteils der PIP-Produkte jedoch auch in England und in Deutschland. Übermäßig häufige Entzündungen gehören zu den Folgen und mittlerweile wird sogar von einer krebserregenden Wirkung dieser Implantate gesprochen. | ||
| Die französischen Behörden ergreifen jetzt eine außergewöhnliche Maßnahme: Laut einem aktuellen Bericht der Zeitung "Libération" sollen mindestens 30.000 Frauen in Frankreich noch vor dem 24.12.2011 behördlicherseits aufgefordert werden ihre Implantate der Firma PIP entfernen zu lassen. Agnès Buzyn, Präsidentin von Frankreichs Nationalem Krebsinstitut, und Jean-Yves Grall, Chef der französischen Gesundheitsdirektion DGS, hätten dies bestätigt. | ||
| Im Frühjahr 2010 hatte die französische Aufsichtsbehörde für Medizinprodukte (Afssaps) die fehlerhaften Implantate von Poly Implants Prothèses (PIP) bereits vom Markt nehmen lassen sowie den weiteren Vertrieb dieser Produkte in Europa verboten. Die Silikon-Implantate standen im Verdacht mit Industriesilikon (!) an Stelle von medizinischem Silikon gefüllt zu sein. Das Industriesilikon könne sich in der Brust verteilen und Entzündungen auslösen. Zusätzlich gingen die französischen Behörden von dem Verdacht aus, die Implantate könnten auch Krebs auslösen. | ||
| Da hierzulande keine entsprechenden Statistiken erhoben werden, ist es nicht bekannt, wie viele Frauen in Deutschland fehlerhafte PIP-Implantate erhalten haben. | ||
| Dr. med. Peter Holzschuh, Facharzt für Chirurgie, Leitender Arzt und Inhaber der OPTIMA Klinik an der Südlichen Hildapromenade in Karlsruhe hat frühzeitig, bereits im April und Mai 2010 diese Problematik aufgegriffen um eventuell betroffene Frauen aufzuklären. Dies geschah im Rahmen von Interviews mit der karlsruher Wochenzeitung DER KURIER. DER KURIER besuchte die OPTIMA Klinik und sprach mit Dr. Holzschuh über das brandaktuelle Thema "Brustimplantate". | ||
| Sehen Sie bitte hier die Interviews mit Dr. med. Peter Holzschuh: | ||
| Artikel Dr. Holzschuh 16. April 2010 | Artikel Dr. Holzschuh 7. Mai 2010 | |
| Auszug aus den Interviews mit Dr. med. Peter Holzschuh: "Voraussetzung für den Brustimplantat-Austausch wird jedoch immer sein, daß der Defekt bzw. das Risiko des Implantats durch einen entsprechenden Arzt diagnostiziert wird. Auch hierbei beraten wir von der OPTIMA Klinik jederzeit gerne und begleiten in dieser Sache kompetent. Gemeinsam mit unserem langjährigen und hoch zuverlässigen Implantat-Lieferanten haben wir – auch auf Grund der großen Resonanz – bereits den betroffenen Frauen stark entgegenkommende Maßnahmen beschlossen." Weitere Informationen zur Sache für Sie per e-Mail bitte HIER anfordern! Oder rufen Sie uns an: 0721 - 183 99 60 | ||
| Lesen Sie hierzu auch die aktuellen Nachrichten: SPIEGEL ONLINE 21.12.2011 SPIEGEL ONLINE 23.12.2011 WELT ONLINE Bild.de | ||